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Rückblick
Direktor Henning Kirkegaard ist Diplomingenieur und arbeitete bei Vølund und Rambøll in Esbjerg, bis er 1995 auf die Idee setzte, Archive rund um die Uhr per Internet zugänglich zu machen.
Anfangs waren wir nur meine Frau Susanne und ich, erzählt Henning Kirkegaard. Wir wollten mit unserer kleinen Firma gern aufs Land ziehen, und 1997 kauften und restaurierten wir einen alten Bauernhof am Ho Bugt Vej in Billum, wo Dansk Scanning A/S ebenfalls ihren Sitz hat.
Der große Sprung
Um den Jahreswechsel 2006/2007 gewann Dansk Scanning A/S den Auftrag der Gerichtsverwaltung, der die Digitalisierung von 30 Millionen Seiten für die Gerichtsbezirke bis Ende März 2008 umfasste sowie die Bereitstellung sämtlicher Akten des ganzen Landes auf den Servern der Firma - insgesamt 60 Millionen Seiten.
Digitalisierung hat viele Vorteile, aber hauptsächlich geht es um Geld. Eine von Deloitte durchgeführte Analyse ergab, dass die Gesellschaft ca. eine Million DKK täglich durch die Digitalisierung der Gerichtsakten spart, betont Henning Kirkegaard.
Der Rekordauftrag machte eine Ausweitung des Mitarbeiterstabes erforderlich, der in kürzester Zeit von ca. 25 auf ca. 70 Personen wuchs.
Das führte zu der Entscheidung, die Firma nach Esbjerg zu verlegen, weil am Ho Bugt Vej kein weiterer Ausbau möglich war. Anfang 2007 zog Dansk Scanning A/S deshalb in gemietete Räume am Lillebæltsvej in Kjersing, Esbjerg Nord, ein. Erneute Raumnot führte im Frühjahr 2008 zur Einrichtung einer ständigen Nachtschicht - da man in der Zwischenzeit über 100 Mitarbeiter beschäftigte.
Zukunft
Ein neuer Firmensitz soll am Skagerrakvej, bei Lyshøjen in Kjersing, nahe der Autobahn, gebaut werden.
Der Entwurf arbeitet mit cirka 3.000 m2, wovon mehr als 2.000 m2 als Produktionsräume mit zugehörigen Umkleideeinrichtungen dienen sollen. Die übrige Fläche nehmen Kantine, Büros und Konferenzräume ein.



